Das Glühen des Herzens ist mehr wert als das Glänzen des Verstandes

Guten Morgen Ihr Lieben,

da kommt mir sofort William Shakespeare mit Romeo und Julia in den Sinn.
Uns allen ist das Ende sicher gut im Gedächtnis …

Das ist es! Jetzt weiß ich wo mein Problem liegt!
Das Unterbewusstsein ist großartig darin uns den Weg auf zu zeigen …

Mein Herz glüht quasi für das Steuerrecht und deshalb kann es auch nur ein katastrophales ende nehmen. Ich muss diese Liebe beenden und mir eine andere suchen. Dann bereite ich mich leidenschaftslos ganz pragmatisch auf diese Prüfung vor und werde mir diesen Titel holen …

Diese Sprüche haben mehr Tiefgang als sich auf den ersten Blick erkennen lässt?!

Heute Nacht habe ich auf dem Thema „Freistellung“ herumgegrübelt. Dieses Thema verfolge ich jetzt schon neidvoll seit einigen Jahren und frage mich, ob das nicht der game changer ist?!

Außerhalb der Kanzleien ist das allerdings kein Thema, weshalb ich und sicher wir alle in der Wirtschaft beschäftigten da schon voller Neid hin sehen. Dann fällt mir die Geschichte von Judy Hopps ein, die hat es auch ohne Freistellung im ersten Versuch geschafft, es ist also möglich! Rückblickend scheint es auch nicht so zu sein, dass es ALLE mit Freistellung schaffen würden …

Wille und Disziplin über 12 Monate entscheidender als 3 Monate am Stück davor? Es wäre sehr schön, wenn hier auch einmal all jene OHNE Freistellung berichten würden und uns erzählten wie genau die Vorbereitung komplett neben den Job funktioniert hat.

Vielleicht könnte auch der ein oder andere berichten, der es trotz Freistellung nicht schaffte. Woran lag es?
Viel Zeit kann auch überfordern?

Ich wünsche euch viel Kraft und Zeit zum Lernen

LG aus Berlin
Beate

Tag 47, Steuerberaterprüfung 2022 in 473 Tagen
… auf dem Weg zur Steuerberaterprüfung

5 Kommentare

  1. Guten Morgen Liebe Beate ☀
    ich war in 2018 für drei Monate „freigestellt“ 📚 genützt hat’s nix weil ich völlig überfordert war mit der Menge an Stoff und dem Druck im Vollzeitkurs von Huttegger 😫
    für mich als „Lernschnecke“ 🐌 war es nicht das Richtige ich bin gar nicht hinterher gekommen
    @Attila….ich kauf mir dann mal einen Toaster 😂
    LG

  2. @StB21_22:
    Bei mir war es im vergangen Jahr genau so. Sieh es positiv, im Vergleich zu anderen Kollegen bist du dafür im Anschluss nicht zwingend an das Unternehmen gebunden oder diesem ggü. verpflichtet 🙂 Bzw. je nachdem, ob es eine anderweitige finanzielle Unterstützung gibt..

    Ich habe mich allerdings trotz Prüfungsurlaub mit langfristigeren Kursen vorbereitet und keinen Crashkurs besucht, weil das einfach nicht zu meinem Lerntyp gepasst hätte. Zumindest von meinem subjektiven Gefühl her haben sich viele Inhalte durch die längere und regelmäßigere Wiederholung deutlich besser eingeprägt, als bei einem Crashkurs.
    Aber wie Attila schon gesagt hat eine Garantie gibt es nicht und auch jeder lernt individuell und hat andere Vorkenntnisse.

    Ich habe mir bei Zweifeln immer eingeredet, wenn XY das geschafft hat, kannst du das auch. Auch wenn ich einige kenne, die ich für sehr intelligent und auch clever halte nicht bestanden haben, hat doch jeder einen Steuerberater im Sinn bei dem man sich denkt: „Wie hat der das bitte geschafft“..

    1. Hallo LF,
      ja da hast du wohl recht.

      Ich belege auch schon seit letztem Jahr Sommer einen Samstagskurs. Im Prüfungsurlaub steht jetzt „Baustellen“ aufarbeiten an und 5 Wochen Intensiv- und Klausurenkurs beim Studienwerk der Steuerberater in NRW. Crash Kurs wäre auch absolut nichts für mich, habe ja jetzt schon dauern das Gefühl die Zeit rennt mir weg 😀

      Beim Fachwirt hatte ich genau die gleiche Kombi beim gleichen Anbieter, und das hat für mich gut funktioniert. Diesmal natürlich noch ergänzt um Klausurenkurse (Fern und Vorbereitungs-Klausuren) von Knoll

  3. Uiuiui das Thema „Freistellung“ … das hat hier bei ein paar wenigen nicht gut gestimmten Kollegen für Wut gesorgt. Das Problem hierbei war jedoch das WORT und weniger die Tatsache meiner „nicht Anwesenheit“.

    Ich werde nämlich eben nicht FREIGESTELLT sondern habe mir den PrüfungsURLAUB mühsam ab Mitte 2019 zusammengespart. Ich hatte in 2020 ca. 2,5 Urlaubstage, in 2021 ebenfalls bisher 2 😀 Geschenkt wird mir nichts. Ob es was bringt und das am Ende mein Schlüssel zum Erfolg ist? We will see

  4. Ich habe es ja häufiger schon geschrieben:

    Ich habe es auch ohne Freistellung geschafft.

    Ja, lange vorher konsequent (!!!) arbeiten bringt mE mehr als „nur“ drei Monate Vollgas geben.

    Eine Garantie gibt es weder bei dem einen noch dem anderen Weg.
    Wenn Ihr eine Garantie wollt, kauft Euch einen Toaster!

    Der Wille entscheidet!

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