Einfach mal machen, könnte gut werden

Guten Morgen Ihr Lieben,

das dachte ich als ich heute Morgen die Augen öffnete!
Heute mache ich mal etwas ganz Ungewöhnliches, was Seltenes, nicht Alltägliches, etwas was ich nur so 1-mal im Jahr +/- mache, je nach gefühlter Notwendigkeit.

Ich putze heute mal die Fenster!

Wann immer ich in den letzten Tagen an meinem Lerntisch saß, fragte ich mich ob es überhaupt Sinn machen würde, diese Fenster jemals wieder zu putzen, Regen Sonne, Regen Sonne, die Regentropfen in der Stadt sind wohl besonders schmutzig, anders kann ich mir den Schleicher auf den Fenstern nicht erklären.

Ich könnte warten bis wir wieder ein regenärmeres Jahr haben, dann hält das Putzergebnis länger?!

Natürlich bin ich latent Zwanghaft und habe selbstverständlich so etwas wie einen klitzekleinen Putzfimmel und ich weiß ganz sicher, dass ich diese Klausur heute nie und nimmer fertigbekomme, wenn ich nicht vorher diese Fenster geputzt habe …

Also:
Einfach mal machen, könnte gut werden …

Beim Fensterputzen stimme ich mich einfach schon mal auf die Klausur ein und höre die Vorlesung LeO Sonderthema PersG im IntStR und § 4i EstG.

Das mit dem Yoga lass ich einfach mal weg, kostet zu viel Zeit, ich sammle einfach mal die ausfallenden Yogaeinheiten und gehe stattdessen mal wieder zur Massage …

Um 8 Uhr startet aber wie gewohnt die Schlachtenseerunde bei angenehmen 18 Grad! Es werden heute 27 Grad mit strahlendem Sonnenschein in Berlin, da ist es besser in der kühlen Wohnung, mit innerer Ruhe zu lernen und entspannt durch saubere Fenster den Sommer zu genießen.

So, dann lege ich mal los …
Was plant ihr für heute?

Ich wünsche euch viel Kraft und Zeit zum Lernen

LG aus Berlin
Beate

Tag 28, Steuerberaterprüfung 2022 in 492 Tagen
… auf dem Weg zur Steuerberaterprüfung

3 Kommentare

  1. Liebe Beate,

    das Treffen war schön, der Grill und das Wetter heiß!

    Meine Weggefährten haben sich tatsächlich sehr verschieden entwickelt.

    Der eine hat mit Mut eine Kanzlei gegründet und arbeitet als Steuerberater mit zwei weiteren Berufsträgern. Sehr schön, also!

    Der andere hatte sich auch selbständig gemacht und sich in einen schweren Burnout gearbeitet!
    Einziger Berufsträger, in eine Kanzlei eingekauft, dabei wohl arbeitstechnisch übernommen.
    Das Ende vom Lied: schwerer Burnout, Frau und Kinder weg… kann passieren, wenn man für die Familie keine Zeit hat… nicht schön, aber im Bereich des Möglichen… Geld scheint doch nicht alles zu sein.
    Für das Glück im Leben braucht es etwas mehr oder weniger, je nach Sichtweise…

    Er arbeitet jetzt als angestellter StB in Teilzeit…

    Je besser das Wetter wird, desto mehr Spaß macht es auf dem Rad…
    Es ist schon ein Unterschied, ob man im Sonnenschein bzw bei warmem Wetter fährt, dann in kurz oder aber bei Regen und Kälte im Regendress. Der Schweinehund im zweiten Fall ist dann etwas größer, der überwunden werden muss.

    Es ist im übrigen sehr rücksichtsvoll von Dir, meine nicht vorhandene Fensterputzerfahrung nicht zu kommentieren.
    Gleichwohl stehe ich zum traditionellen Familienmodell, wenn alle damit einverstanden sind und man sich darauf familienintern geeinigt hat.
    Davon abgesehen koche ich weit besser als meine Frau, die Küche ist also mein Bereich…

    Liebe Grüße an alle
    Attila

  2. Liebe Beate,

    machen ist wie wollen, nur krasser!

    Ich weiß gar nicht wie Fensterputzen so ist; habe ich noch nie in meinem Leben gemacht… ist allerdings auch eine der Erfahrungen, die ich nicht unbedingt in meinem Lebenslauf haben muss 😉

    Ich werde heute noch weiter in den Norden fahren und sehr gute Freunde besuchen, die, wie ich, im gleichen Jahr die unsere Prüfung absolviert (und bestanden) haben. Wir wollen grillen!

    Immer, wenn wir uns treffen, reden wir natürlich über die Prüfung und deren Vorbereitung (alle Veteranen reden gern vom Krieg), weil beides tatsächlich auch Jahre danach noch ein verbindendes Element im Leben ist. Jeder weiß vom anderen, was er durchgemacht und geleistet hat.

    In diesem Sinne:
    Die Gedanken sind bei Euch!
    Nutzt das schöne Wetter zum Lernen; es ist nicht mehr lange hin zur Prüfung! Es ist sozusagen mittlerweile Endspurt!
    Haltet durch, gebt Gas!

    Ich habe gestern einen schönen Spruch gelesen:

    „Die Lösung für alles ist Salzwasser:
    Schweiß, Tränen oder Meer.“
    (Tania Blixen)

    Das sagt alles; da mithin nicht jeder das Meer vor der Tür hat, bleiben Schweiß und Tränen übrig!

    Euer Attila

    1. Lieber Attila,

      das du noch nie Fenster geputzt hast, lasse ich jetzt mal unkommentiert …
      Wie war dein Veteranentreffen?
      Klingt spannend, wie ist es deinen Weggefährten ergangen, was haben die mit dem Titel gemacht.
      Was macht dein Fahrradtraining?
      Ich hoffe das Wetter ist in SH so gut wie in Berlin.
      Dir viel Spaß
      LG Beate

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