Die Anwärtereule sagt, aufgeben gilt nicht!

Hallo zusammen,

habt ihr euch inzwischen von der schriftlichen Prüfung etwas erholt?
Wie geht es euch? Seid ihr motiviert und schon wieder in der Vorbereitung? Oder habt ihr einen Durchhänger?

Jetzt steht leider die große Zeit des Wartens an.

Nach meinem Erstversuch war ich mir ziemlich sicher, dass es nicht gereicht hat. Trotzdem habe ich an dem Fernkurs von Knoll teilgenommen und hatte auch ein Präsenzseminar bei Knoll gebucht. Dazu würde ich auch jedem raten, der nicht zurück gezogen hat. Knoll und auch andere Anbieter geben einem speziell für die mündliche Vorbereitungskurse, die Möglichkeit nach der Bekanntgabe der schriftlichen Prüfung kostenlos die gebuchten Seminare zu stornieren.

Nach meinem Zweitversuch hatte ich das Rund-um-Sorglos-Paket von WLW gebucht. Das waren die Skripte zu den Nicht-Steuerfächern, die FAQ-Hefte, Karteikarten der Nicht-Steuerfächer und um die 250 Vortragsthemen. Diese waren auf Karteikarten gedruckt- im Prinzip komplett vorbereitete Vorträge. Klingt sehr verlockend, die Unterlagen waren auch top aufbereitet, ich würde den Kurs aber nicht noch einmal buchen. Mich hat die Masse an Unterlagen vollkommen erschlagen und verunsichert.

Meine Empfehlung für euch zur Vorbereitung auf die mündliche Prüfung:

  • Ein Buch mit Vortragsthemen (z.B. NWB, HDS oder Schäffer und Pöschel)
  • Ein Präzens- oder Onlinekurs
  • Ein Simulationskurs für diejenigen, die sich mit dem Vortrag schwer tun (z.B. bei steuerextra, WLW oder Knoll)

Übt diszipliniert täglich morgens und abends den Kurzvortrag und haltet euch auf dem Laufenden.
Und vor allem, lasst euch nicht entmutigen. Kämpft weiter!!!

Wie ist denn die Meinung von anderen Ehemaligen zu der richtigen Vorgehensweise für die Vorbereitung?

Wie fühlen sich diejenigen von euch, die sich gerade auf die schriftliche Prüfung vorbereiten?

Herzlichst

Eure Sunny



4 Kommentare

  1. Warum diese Abfälligkeit anderen Berufen gegenüber? Diese Arroganz einzelner hat mich u.a. dazu motiviert, selber Steuerberaterin zu werden, um aus dieser Szene aussteigen zu können. Was macht ihr mit euren 100.000€, wenn euch keiner die Reifen oder Windeln wechselt oder die Lampe anschließt? Gute Leute sollen gutes Geld verdienen!

  2. Du hast es leider im falschen Thema eröffnet, aber hier meine Meinung:

    Ich gebe Dir da Recht, das ist wirklich ein Witz, sollte das wirklich stimmen. (was ich mir nicht vorstellen kann, bei der Suche nach Fachkräften) Ich höre von Freunden die Stb haben und bei big 4 sind, das sie zwischen 90-120k/Jahr verdienen. Sind aber alles Männer.

    Also selbst schuld wer sich bei Big4 & Co ausbeuten lässt. Unabhängig vom Geld, sollte man dort auch noch einen Blick auf die Arbeitszeiten werfen. Dann wird es auf die Std. gerechnet noch weniger….;-)
    Für nur 60k/Jahr würde ich mit abgeschlossenem Studium schon ohne Stb Titel nicht arbeiten. Da ist deutlich mehr drin!
    Es gibt auch hier immer 2 Seiten. Die eine bietet es an und die andere NIMMT es an! Beschwert euch dann nicht wenn ihr euch unter Wert verkauft.

    Ja, und 4.000€ für Pflegekräfte finde ich total übertrieben! Das sind 23,12€/Std., mehr als doppelter Mindestlohn.
    So qualifiziert muss man dafür nun nicht sein, und die Ausbildung setzt kein jahrelanges Studium und viel Geld voraus.
    Einzig um Personal zu gewinnen könnte das ein Anreiz sein…

    lg

  3. Hallo Sunny und die anderen,
    sorry, dass ich das Thema crashe, aber habt ihr mitbekommen, was Pflegekräfte als Einstiegsgehalt demnächst verdienen sollen??? 4000€ als Einstiegsgehalt, quasi als Mindestlohn!
    Und wir????? Tun uns diesen Megastress der Vorbereitung an, investieren teilweise über 10-tausende von Euros für diese Prüfung. Und wo landen wir gehaltsmäßig nach bestandener Prüfung??? Hatte vor Jahren bei den Big 4 gearbeitet. Das Gehalt eines Managers (mit STB-Titel und teilweise sogar WP) lag so bei 60k€/annum und stieg mit den Jahren nur unwesentlich an, dafür aber der Stress und die Verantwortung umso mehr.
    Müsste es im steuerberatenden Beruf nicht auch einen Anteiz für einen angemessenen Lohn geben??? Wie soll man Leute für diesen Beruf motivieren??? Geld ist zwar nicht immer der entscheidende Faktor, aber ich finde, dass sich der eingeschlagene Weg zum Steuerberater auch finanziell lohnen muss!
    Bin gespannt, wie ihr die Sache seht.

    Bachira Phil Namza

    1. Punkt 1: Was hat das mit dem Thema zu tun?

      Punkt 2: Niemand zwingt Dich Steuerberater zu werden/ zu sein; werde Pfleger!

      Punkt 3: Such Dir ein Hobby, das Dich befriedigt!

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